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Hypnose,
Hypnotherapie und Imagination
Achtteilige
Fortbildungsreihe
2006/2007
Informationen
für
Interessenten und Teilnehmende
In
vielen Kulturen werden
veränderte Bewußtseinszustände ganz
selbstverständlich als Weg zu persönlicher
Veränderung, Wachstum und Heilung verwendet - etwa in
Ritualen, Trance-Tänzen, Zeremonien. Die westliche
Psychotherapie und Medizin hat die Hypnose vor allem durch die
wegbereitende Arbeit von Milton H. Erickson entdeckt. Mittlerweile hat
sich die Hypnose bzw. Hypnotherapie als ein lern- und lehrbarer Weg zur
Nutzung unbewußter Ressourcen, Heilungspotentiale und
unbewußten Wissens etabliert.
In der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson wird Trance/Hypnose in
einem großen Reichtum an Variationen angewendet - statt in
starren Formen wie in älteren Hypnose-Schulen. "Trance" kann
hier viel umfassen: tiefe Entspannung, erhöhte innere
Aufmerksamkeit, Träumen, das Erkunden des eigenen
Unbewußten. Für jeden Menschen werden die
für ihn passenden Wege in die Trance gesucht, um Zugang zu den
eigenen unbewußten Potentialen zu bekommen: zum Wissen
über die Entstehung von Problemen und zum Entdecken neuer
Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten.
Diese Form der Trance-Arbeit hat in den vergangenen 20 Jahren immer
mehr Anwendungsgebiete gefunden: neben der Therapie psychischer und
psychosomatischer Störungen etwa auch in der Medizin und in
pädagogischen Anwendungsfeldern (Superlearning,
Suggestopädie).
Das Odenwald-Institut und die Wirkstatt Karlsruhe bieten in
Zusammenarbeit mit dem Psychologen und Hypnotherapeuten Axel
Mecke eine Kompaktfortbildung in
Erickson`scher Hypnose an. Die Seminarreihe umfasst neben einer
Einführung in die grundlegenden Methoden der Hypnoseeinleitung
("Induktion"), Vertiefung und Nutzung ("Utilisation") auch deren
Anwendungen in unterschiedlichen Berufsfeldern. Die Teilnehmenden
lernen, Hypnose sowohl für
sich selber (also zur Arbeit mit
eigenen unbewußten Anteilen und Ressourcen) als auch in ihren
Arbeitsfeldern
(zur Intensivierung und Erweiterung einer beratenden, therapeutischen
oder lehrenden Arbeit) gezielt zu nutzen. Die Fortbildung wendet sich
daher vor allem an Personen, die in beratenden,
lehrenden, therapeutischen und medizinischen Berufen
tätig sind, eine solche Ausrichtung ist jedoch keine Bedingung
zur Teilnahme.
Die Seminare setzen Eigenverantwortlichkeit und normale psychische
Belastbarkeit voraus.
Die Fortbildungsreihe setzt sich aus einem Einführungs- und
Orientierungsseminar sowie acht Wochenendseminaren zusammen; zudem
werden regelmäßig weiterführende Seminare
für Fortgeschrittene angeboten.
Das Einführungsseminar im Odenwald-Institut Wald-Michelbach,
(Sa., 14.10. und So., 15.10. 2006) soll einen Überblick
über die gesamte Fortbildung geben; erst am Ende dieses
Seminartages bzw. -wochenendes
steht die Entscheidung zur Teilnahme an den weiteren Seminaren.
Im Einführungsseminar werden Elemente aus den einzelnen
Seminaren vorgestellt, demonstriert und zum Teil auch geübt:
- Einführung:
Was
ist
Hypnose?
- einfache
Induktionstechniken
- eine
Methode der
Selbsthypnose
- die
Nutzung von Metaphern und
Geschichten in Hypnose
- Hypnose
und die Kommunikation
mit
dem Unbewußten
- Anwendungen
in Psychotherapie,
Beratung, Medizin, Pädagogik, Coaching.
Am
Ende des Einführungstages soll für die Teilnehmenden
die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an der
Gesamtfortbildung stehen; diese Entscheidung soll zusammen
mit dem Kursleiter erfolgen.
Eine Anmeldung zur Fortbildungsreihe ohne Besuch des
Einführungsseminar ist nur in Rücksprache mit dem
Leiter möglich.
Die weiteren acht Wochenenden der Ausbildung können nur
komplett belegt werden, d.h. eine Teilnahme an einzelnen Seminaren ist
nicht möglich.
Bei den ersten fünf Seminaren ist der Inhalt vorgegeben:
1. Wochenende:
Erste Schritte
(11./12.11.2006):
- Grundtechniken
der Hypnoseinduktion
- Hypnotische
Sprachmuster,
Milton
Modell
- Erkennen
und Nutzen von
Alltagstrancen
- 54321-Induktion
- Grundmodell
der Hypnose
- Vertiefung
der Hypnose
- Hypnotische
Phänomene
2.
Wochenende: Vertiefung (9./10.12.2006)
- Sinnespräferenzen
erkennen
- Sinnes-Überlappung
in
Trance
- Weitere
Hypnoseinduktionen:
Augenfixation
- Weitere
Vertiefungstechniken
- Nutzung
der Hypnose: Zugang zu
persönlichen Ressourcen und Erinnerungen
- Auslösung
und Nutzung
innerer Suchprozesse
- Die
Arbeit mit dem
"zukünftigen Selbst"
- Nutzung
natürlicher bzw.
spontaner Anker: die Arbeit mit den Metaphern des Klienten.
3.
Wochenende: (Selbst) -Hypnose - Kommunikation mit dem
Unbewußten (3./4. 2. 2007)
- Prinzipien
Erickson`scher
Therapie
- Weitere
Hypnoseinduktionen:
Armlevitation, umgekehrte Armlevitaion
- Signale
des Unbewußten:
"minimal cues", Ideomotorische Fingersignale
- Der
Ansatz von Ernest Rossi
- Ideomotorische
Befragung nach
LeCron
- Methoden
der Selbsthypnose:
Methode nach Betty Erickson, Augenfixation
- Anwendungen
der Selbsthypnose
- Die
Arbeit mit dem
„Zukünftigen Selbst“
4.
Wochenende: Die Arbeit mit unbewußten Instanzen, Teilen
und Symbolen (10./11. 3. 2007)
- Allgemeine
Arbeit im
Teile-Modell
- Symptomerzeugende
Teile als
Hüter von Ressourcen und Wissen
- Arbeit
mit
Ratgeber-Teilen/Nutzen
eines Symptom-Teils als Ratgeber-Teil
- Arbeit
mit konfligierenden
Teilen
5.
Wochenende: Die maßgeschneiderte Konstruktion von
Geschichten, Metaphern, Phantasiereisen in der Hypnose
(28./29. 4. 2007)
- Phantasiereisen
zur Induktion
und
Vertiefung einer Trance
- Abwandlung/Anpassung
von
Standard-Geschichten
- Konstruktion
individueller
Geschichten für Klienten
- Therapeutisch
reichhaltige
Geschichten, „Geschichten Basar“
- Induktion
innerhalb einer
Geschichte
- Analoges
Markieren
- Direkte
Rede zum Markieren
innerhalb einer Geschichte
- Mehrfach
eingebettete
Geschichten
6.
Wochenende: Anwendungen in Medizin und Psychosomatik (2./3. 6. 2007)
- Hypnotische
Schmerzkontrolle
- Hypnotische
Beeinflussung immunmodulierter Erkrankungen
- Hypnose
und Tinitus
- Hypnose
bei Hauterkrankungen und Asthma bronchiale
7.
Wochenende: Hypnose bei ausgewählten psychischen
Störungen (Angst, Depression) (7./8. 7. 2007)
8. Wochenende: Die
Erweiterung
der persönlichen Geschichte in Trance (Time-Line- Arbeit,
Re-Imprinting) (22./23.9. 2007)
Alle
Workshops bestehen aus einer Mischung aus Vortrag, Demonstration,
Kleingruppenübungen.
Alle Teilnehmenden bekommen intensive Anleitung
und Rückmeldung
durch den
Kursleiter.
Zusätzlich wird mit Video-Demonstrationen
gearbeitet werden.
Parallel zu der Fortbildung ist auch Einzel- und Gruppensupervision
möglich. Eine Verlängerung der Fortbildung ist bei
Bedarf ebenfalls möglich.
Seminarort:
Odenwald-Institut,
Tromm/Wald-Michelbach – ein
wunderbar
gelegenes Seminardorf im Odenwald, verkehrstechnisch dennoch gut
erreichbar
Leitung:
Axel Mecke,
Diplompsychologe,
Psychotherapeut (Hypnotherapie,
Verhaltenstherapie, NLP, Lösungsorientierte Therapie) und
Mediator in Heidelberg.
Die Organisation
und Zertifizierung
der Fortbildung liegt bei der Wirkstatt
Karlsruhe bzw. beim Odenwald-Institut,
es gelten die Geschäftsbedingungen der Veranstalter.
| Kosten
Einführungsseminar: |
€
160.- |
| Kosten
je Workshop: |
€
198,75- |
Information zu
Aufbau und
Inhalten bei:
Axel Mecke, Praxis: 06221/40 22 36
Interessenten, die
unsicher sind, ob die Fortbildung
für sie
geeignet ist oder nicht, können sich gerne unter o.g. Nummer
beraten lassen.
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zum
Herunterladen und
Ausdrucken
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